Textfrischer April

 

wortweisheit:: „Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen“, soll der römische Staatsmann Cato der Älteren vor etwa 2200 Jahren gesagt haben. Diese Weisheit ist in unserer rasanten, digitalen Welt vielleicht wichtiger denn je. Denn ob Jobinserat, Produktbeschreibung oder Bericht in der Mitarbeiterzeitung – die Grundlage für jeden guten Text ist das Wissen über die beschriebenen Dinge. Wer über etwas nichts weiß, kann noch so wortgewaltig sein: Raus kommt heiße Luft. Unser Tipp: Nehmen Sie sich die Zeit für Ihre Recherche. Fragen Sie im Fachbereich nach, wie der Alltag der ausgeschriebenen Stelle wirklich aussieht. Nehmen Sie das Produkt selbst zur Hand. Erst wenn Sie in Ihrem Kopf ein klares Bild der Sache haben, ist es Zeit zum Schreiben. Das geht dann übrigens meist viel schneller und macht auch mehr Spaß

 

Ihre Leserinnen und Leser werden es Ihnen danken.

Guter Text beginnt bei der Recherche, beim Einlesen, beim genau Nachfragen und Hinsehen.


wortwink:: Diesen sympathischen Hinweis auf einen umgedrehten Genderspieß findet man auf Tupperware.at.

 

Einen kleinen Hinweis aus der wortwelt® können wir uns aber nicht verkneifen. Als wir uns im Karrierebereich über die Vorteile einer Beraterinnen-Tätigkeit schlau machen wollten, stolperten wir nämlich über diesen Satz: „Als Tupperware Beraterin sind Sie ihr eigener Chef …“ Ähm. Sollte das nicht Chefin heißen?


 

wortwissen:: Sehr geehrte Frau Bürli

 

Groß beginnen sie den ersten Satz. Und weit und breit kein Komma nach der Anrede. Für alle, die E-Mails oder Briefe aus der Schweiz erhalten: Das ist kein Fehler, sondern eidgenössische Norm.