Textfrische News im April

wortwert:: Kaum zu glauben aber wahr: Ein fehlender Beistrich kann Millionen kosten. Was war passiert? Ein junger Mann bekam bei einem Jux-Fußballspiel den Ball so auf die Brust „gedonnert“, dass er in der Folge einen Herzinfarkt erlitt und invalide wurde. In den Versicherungsbedingungen stand: „Herzinfarkt ist als Unfallursache nicht aber als Unfallfolge versichert.“

 

Damit war unklar, ob der Herzinfarkt als Unfallfolge oder als Unfallursache versichert ist:

  • Entweder: „Herzinfarkt ist als Unfallursache, nicht aber als Unfallfolge versichert“.
  • Oder: „Herzinfarkt ist als Unfallursache nicht, aber als Unfallfolge versichert“.

Das Gericht legte die zweideutige Formulierung zugunsten des jungen Mannes aus. Das kostete die Versicherung 1,8 Millionen Euro (Kleine Zeitung).

 

 

wortwissen:: Eine Studie der UAS Frankfurt hat die Wirkung von Emoticons in beruflichen E-Mails untersucht. Demnach werden kritische E-Mails dank positiver oder ironischer Emoticons weniger persönlich genommen – ohne dass die Intention der Nachricht verloren geht. Andererseits haben negative Emoticons hier keine Auswirkung: Durch sie wird die Botschaft nicht verstärkt.

Unsere Empfehlung: Nutzen Sie positive und ironische Emoticons bei konfliktträchtigen Themen, denn wohldosiert und angemessen wirken sie kalmierend – ohne die Botschaft zu verwässern.

 

 

wortwitz:: Peter Glasers kulinarischer Super-GAU: Das Wurst-Käs-Szenario.

 

 

wortbildungen:: Brauchen Ihre Texte einen Frischekick? Bis zum Sommer gibt es noch 3 Gelegenheiten dazu:

Anmeldung und alles Wissenswerte finden Sie per Klick auf das gewünschte Seminar oder hier.  

Oder schreiben Sie uns an office@wortwelt.at.