Frühling lässt Frischtext sprießen

 

wortwedel:: Verstaubte Texte brauchen einen Frühjahrsputz. Oder einen zweiten Frühling. Mit dem Wort Frühling lassen sich übrigens wunderbar die Sinne ansprechen. Frühlingsbote, Frühlingsstrahl oder Frühlingserwachen – kommen bei Ihnen da keine Frühlingsgefühle auf? Letztere lassen sich nach Christian Friedrich Hebbel sogar grammatikalisch erklären: „Ein Maitag ist ein kategorischer Imperativ der Freude.“

 

 

worttipp:: Apropos Grammatik. Ertappen Sie sich auch dabei, immer bei den gleichen – pardon selben – Dingen unsicher zu werden? Sprechen wir vom selben, geht es um eine einzige Sache – um ein und dasselbe. Vom Gleichen ist die Rede, wenn identische Dinge öfter vorhanden sind. Das Gleiche schreiben wir groß und auseinander, dasselbe klein und zusammen. Sogar die Sendung mit der Maus hat sich demselben Thema gewidmet: https://www.youtube.com/watch?v=hePMxBhJK3E

 

 

wortbild:: Auf der Suche nach Sprachbildern ist es manchmal leichter, Worte zu zerpflücken, statt nach ihnen zu suchen. Eine beliebte Spielwiese für Werbetexter – etwa für die Wortakrobaten des 25hours Hotel. Der reinste Leckerbissen: die Sprüche auf den Tischsets – gesichtet in der Hamburg Hafencity.

 

 

wortstudie:: Mit dem Frühling nähert sich auch die Urlaubszeit. Wissen Sie schon, in welcher Form Ihre Urlaubslektüre in den Koffer wandert? Als Buch, E-Reader oder Tablet? Keine Sorge, als Buchfan sind Sie noch lange kein Digitalisierungsverweigerer. Laut einer Marktstudie des Wirtschaftsprüfers PwC ist das gedruckte Buch mit 88,8 Prozent immer noch Spitzenreiter: http://www.pwc.de/de/technologie-medien-und-telekommunikation/whitepaper_epublishing.html